Freitag, 24. März 2017

Mäppchen und Mugrug

Schon oft gesehen und endlich selber genäht: ein Mäppchen aus einem Halbkreis.


Außen beschichteter Baumwollstoff.

Innen Baumwollstoff  mit Himbeeren. Ein Stück Endlosreißverschluss und ein Rest Webband für die Lasche. Gefüttert mit Vlieseline H 640.

Ein Mugrug/Untersetzter aus Resten zusammengepatcht und mit einem Kreis aus Wachsttuch in der Mitte. 


Die Rückseite aus einem Baumwollstoffrest. Gefüttert mit einer Lage Frottee (aussortiertes Handtuch).

 Größe: 15 x 15 cm. Fast etwas groß aber ich wollte die Katzen nicht halbieren.


Beides habe ich verschenkt.

Wieder aus der Restekiste genäht, die aber immer noch kurz vorm Überlaufen ist. Also "klar Schiff" ohne sichtbaren Erfolg (aber es zählt trotzdem!). Vielleicht schaffe ich es irgendwann, dass ich den Boden der Restelkiste nicht nur beim Durchwühlen sehe. Trotzdem freue ich mich, dass ich die kleinen Reste immer wieder zu netten Kleinigkeiten zusammennähe.

Anleitungen/Schnittmuster:
Freebook für das Mäppchen von mira 
Mugrug ohne Anleitung.




Donnerstag, 9. März 2017

Ewok-Antonella

Mein neues Shirt: eine Ewok-Antonella.




Wer die Ewok nicht kennen sollte: Klick 

Schnittmuster:
Antonella von Farbenmix in Gr. M (unten L).
Änderung: Um 7 cm verlängert, Ärmel verlängert, Ausschnitt weniger tief.

Stoffe:
Ärmel: Baumwolljersey vom örtlichen Händler.

Verlinkt bei:

Dienstag, 7. März 2017

Mein Leseeindruck: Das Erbe von Carreg Cottage


 
 
 Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten
 ISBN: 978-3-442-48476-8 
 Erschienen: 13.02.2017 
 Verlag: Goldmann


Inhalt:
Lilian, kurz Lili, Gray erbt ein Pilger-Cottage in Wales und da sie ihr Cafe in Schottland schließen musste nimmt sie die Herausforderung an. Das alte Cottage zieht Lili in ihren Bann und sich spürt, dass da noch mehr ist.

Mein Leseeindruck:
Das Buch hat zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart ist Lili die Hauptprotagonistin und in der Vergangenheit im Jahre 641 ist es die Druidentochter Meara.
Beide Lebensgeschichten haben mich in ihren Bann gezogen. Lili, die sehr sympathisch ist aber Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat, ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie bricht in Schottland alles ab und fährt mit ihrem Hund Fizz nach Wales wo sie ein altes Cottage geerbt hat. Damit scheinen nicht alle Bewohner einverstanden zu sein und Lili bekommt dies zu spüren. Aber sie findet auch schnell Freunde die ihr helfen.
Meara, die ihre ganze Familie verloren hat, lebte 641 in dem Cottage und hat dort ihre Liebe gefunden. Auch sie war mir gleich sympathisch.
Beide Frauen haben Widersacher und müssen leiden und beide finden ihren Weg.
Die Hauptpersonen der Gegenwart und der Vergangenheit sind vorne im Buch vermerkt. Mir hat es geholfen, gerade bei den Personen in der Vergangenheit.
Das Cover passt gut zur Geschichte.
Die Autorin, Constanze Wilken, merkt man die Liebe zu Wales an. Ein persönliches Nachwort klärt den Leser über reale Handlungplätze auf.

Fazit:
Ein Roman der Vergangenheit und Gegenwart zu einer lesenswerten Geschichte vereint.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Montag, 6. März 2017

Tagebuch eines Ackers 2.5 - Stickstoffgabe

Ich habe festgestellt, dass die Bestellung (Aussaat) des Ackerstückes mit Winterweizen keinen Post bekommen hat.


Die Getreidepflanzen haben den Winter überstanden wie man an dem Grün auf dem Ackerstück sieht.

Heute war die erste Stickstoffgabe fällig.




Sieht nach viel aus ist es aber nicht.
Ausgebracht wurde Harnstoff, der 46 % N (Stickstoff) hat.
Pro m² sind es gerade mal 4,6 g Stickstoff.


Die kleinen weißen Körner wurden durch den Schleuderdüngerstreuer gut verteilt.







Der Buddel-Paule war auch fleißig. Ein Zeichen für Leben im Boden sonst würde der Maulwurf den Acker nicht so "durchbuddeln".

Donnerstag, 2. März 2017

RUMS - Es ist vollbracht.


E S   I S T   V O L L B R A C H T !

Meine Bettwäsche-Patchworkdecke ist endlich fertig!

Angefangen 2011, dann ganz unten in meinen Kleiderschrank verfrachtet, mit anderen Sachen zugedeckt und zwischenzeitlich sogar vergessen. Jetzt endlich wieder hervorgeholt und aus dem UfO meine Sofadecke gemacht.


 Mich plagt gerade eine fiese Erkältung  da kann ich eine warme Decke gut gebrauchen.


Aus alter karierter Bettwäsche und weißen, handgewebten Handtücher.
150 x 200 cm groß.


Liegt jetzt auf "meinem Sofaplatz" und darf mich wärmen.
Ich habe zum ersten mal Baumwollvlies ausprobiert.


Gequiltet mit einem Farbverlaufgarn in rot/blau/weiß.


Die Rückseite aus einem Bettlaken und einem Streifen karierter Bettwäsche.

Es ist doch etwas anderes ob man mit relativ leichten/dünnen Baumwollstoffen arbeitet oder mit gewebten alten Stoffen, die einiges mehr auf die Waage bringen. 
Beim Quilten war es manchmal eine richtige Quälerei (ich habe mit der Nähmaschine gequiltet).
Die Decke ist nicht so kuschelig und leicht wie z.B. mein kleiner 365-Tage-Quilt.

Aber mir gefällt meine Bettwäsche-Decke trotzdem.

Übrigens: mindestens einen Fehler hat die Decke - ich habe es erst auf dem Foto entdeckt.

Mittwoch, 1. März 2017

Mit einem Wonky Star zur neuen Linkparty "Wir machen klar Schiff"

Die Resteverwertungsaktion "Wir machen klar Schiff" habe ich bis jetzt nur verfolgt. 
Ingrid, Marita und Ulrike haben jetzt einen eigenen Blog für eine monatliche Linkparty angelegt. 
Da bin ich gerne dabei denn Reste habe ich mehr als genug.

Hier gehts zum Blog: Wir machen klar Schiff
 
Meinen Wonky Star Nummer 16 habe ich noch nicht gezeigt.


Der weißgrundige Stoff stammt aus meinem ersten Patchwork- und Quiltpaket von Buttinette - lag jetzt lange genug in der Restekiste.
Der rotgrundige Stoff war ein Nickituch und ziemlich dünn. Deshalb sieht der Block ein wenig "faltig" aus.

Wieder Reste vernäht und immer noch kein Ende in Sicht. 

Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension: Sturm über New Orleans





ISBN: 978-3-453-67716-6 
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten
 Erschienen: 09.01.2017 
 Verlag: Heyne Hardcore




Verlagsinfo:
Hurrikan Katrina trifft New Orleans mit voller Wucht. In der überfluteten Stadt treiben Leichen umher, und die Menschen versuchen panisch, ihr Hab und Gut zu retten. Die Häuser sind verlassen, der Strom ist weg und keine Spur mehr von Recht und Ordnung. Ein tiefer Graben des Misstrauens trennt die weiße und die schwarze Bevölkerung, während Hilfe der Behörden auf sich warten lässt. Inmitten dieses Szenarios soll Dave Robicheaux die Vergewaltigung an einem jungen Mädchen aufklären und einen verschwundenen Priester finden. Dabei müsste er sich viel dringender um den Gründer einer Bürgerwehr kümmern, der wesentlich gefährlicher ist als die vielen Verbrecher, die damit beschäftigt sind, die Stadt zu plündern. 

Mein Leseeindruck:
Der Hurrikan Katrina überNew Orleans, das hat mich zu dem Buch greifen lassen. 
Die Handlung setzt erst nach dem Hurrikan richtig ein und dann hatte ich einige Schwierigkeiten die vielen Handlungsstränge zu "sortieren". Viele Protagonisten tauchten auf und gleich wieder unter. Die Hauptfigur Save Robicheaux hat erst nach knapp 100 Seiten ihren ersten Auftritt. Ein Vietnamveteran, Exalkoholiker und Polizeiermittler. Die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Polizisten Clete Purcel, der als Privatdedektiv arbeitet, bedient für mich voll das Klischee eines Krimis aus den Südstaaten der USA. 
Durch die vielen Handlungsstränge leidet die Geschichte etwas, hat zu viele Längen. Auch das Ende ist für mich nicht so richtig stimmig.
Mir hat auch das Flair der Stadt New Orleans gefehlt. Eigentlich ist New Iberia der Haupthandlungsort.

Mein Fazit:
Mich hat der Krimi nicht überzeugt, das Lesen war durch die vielen Handlungsstränge eher  anstrengend. Aber James Lee Burke versteht es den Protagnisten ein Gesicht zu geben.
Eine Lektüre, die etwas mehr Aufmerksamkeit des Lesers erfordert.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde