Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension: what if? Was wäre wenn?





ISBN: 978-3-8135-0652-5
 Paperback, Klappenbroschur, 368 Seiten
 Erschienen: 08.09.2014
Verlag: Knaus


 Absurde hypothetische Fragen / wirklich wissenschaftliche Antworten.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so absurde Fragen gibt, bzw. jemand sich solche Fragen stellt. Die Antworten darauf sind naturwissenschaftlich aber nie "dröge".

Selbst für nicht so Bewanderte in Physik und Chemie (wie mich) erklären die Strichmännchen in den Illustrationen es so simpel, dass sogar ich es verstehe. Ich habe mich zwar einige male gefragt: Wofür brauche ich das? Nun ja, man kann ja nie wissen! Irgendwann sage ich "Gesundheit" wenn ich jemanden anrufe und es passt weil der Angerufene gerade genießt hat.

 Der Schreibstil ist flüssig und mit viel trockenem Humor gewürzt.

Ein Buch voller naturwissenschaftlicher Fakten und ich hatte Spaß beim Lesen - was will ich mehr? Obwohl mir bei vielen Antworten das Lachen im Halse stecken blieb denn der Autor sieht schwarz für die Menschen, bzw. deren Zukunft. Soll mich das Buch auch noch zum Umdenken erziehen? Wenn ja, der erste Stein ist bei mir gelegt. 

Ich erwische mich jetzt immer öfter dabei auf Fragen nicht nur die eine Antwort zu suchen sondern mehrere Antwortvarianten.




Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Freitag, 6. Januar 2017

Kann man dafür Fleece nehmen? Man kann!

Ich wollte schon immer einen mir genehmen Schnitt für eine Kuschel-, Sport-, Schlaf- und Freizeithose haben.

 Ich habe ihn gefunden!

Die erste Probehose aus einem (nur im Bett zu tragenden) superelastischen Jersey ist schon vor längerem entstanden und gefällt mir (bis auf das Stoffmuster) sehr gut.

Jetzt ist eine Kuschelhose aus Fleece dazugekommen. Der Schnitt ist nicht für Fleece vorgesehen aber ich habe es trotzdem probiert.



Für eine ganze Hose hat der schwarze Fleece nicht gereicht. Deshalb die roten Hosenbeine.


Weit genug für mein Wohlstandsbäuchlein.
Der Bund ist ebenfalls aus dem roten Fleece und mit einem Gummiband.
 

Unten habe ich die Hose nicht umgeschlagen sondern nur einmal mit der Ovi "versäubert".
Den Sofatest hat die Hose schon bestanden.


Auf dem Winterhandarbeitsbingoschein konnte ich wieder zwei Kreuze machen:
1. Etwas Kuescheliges handarbeiten
2. Eine Hose nähen

Damit hätte ich meinen ersten Bingo!
 

Zwei mal gefreut und deshalb eine Verlinkung zum Freutag


Schnitt:
genäht in Gr. 42 ohne Beinbündchen 

Material:
Schwarzer und roter Wellnessfleece

Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsstern

Mit einem Tag Verspätung habe auch ich es Sterne regenen lassen.

Mein Wonky Star Nr. 14.


Den Hintergrundstoff habe ich in meiner Weihnachtsstoffkiste "wiedergefunden", genau wie den goldgesprenkelten Stoff für den Wonky Star.

Damit habe verlinke ich mich bei der Jahresparade der Muster bei Maika und Janet.

Zur Linkparty Nähzeit am Wochenende (Januar) darf mein Wonky Star Nr. 14 auch noch.

Mit diesem Stern habe ich auch gleich 3 Kreuze auf meinem Winterhandarbeitsbingoschein gemacht. 
1. Etwas für sich selbst machen (soll mal eine Patchworkdecke für mich werden)
2. An Neujahr handarbeiten (frisch unter der Nähmaschine weggezogen)
3. Etwas Winternachtblaues handarbeiten (für mich ist das winternachtsblau)

Jetzt fehlt mir nur noch ein Kreuz für einen Bingo, das sollte doch zu schaffen sein.


Mein Rückblick auf die Jahresparade der Muster





Es hat mir viel Spaß gemacht!

Samstag, 31. Dezember 2016

Wie war das noch mit den Vorsätzen?

Anfang dieses Jahres habe ich meine Vorsätze für dies Jahr gepostet:

1. UFOs aufarbeiten - davon liegen so einige herum

2. Was für mich zum Anziehen nähen - das ist 2015 etwas kurz gekommen.
Gibt aber auch immer so viele Ablenkungen und tolle Anleitungen ......

3. Keine Taschen mehr nähen - ich habe mehr als genug.

Jetzt ist das Jahr 2016 fast zu Ende und meine Vorsätze "alter Kaffee von gestern".

Habe ich UfOs aufgearbeitet?

Keine UfOs aber zumindest eines:



 Habe ich für mich etwas zum Anziehen genäht?

Nicht so viel wie ich eigentlich vorhatte, aber immerhin:









Habe ich für mich keine Taschen genäht?

Tja, das ist ein Vorsatz den ich nicht gehalten habe:




Für 2017 wird es keine neuen Vorsätze geben.........

Einen guten Rutsch wünsche ich allen Leser/innen.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Rezension: Ein Diktator zum Dessert




Paperback, Klappenbroschur, 336 Seiten
 ISBN: 978-3-570-58538-2 
 Erschienen: 16.03.2015 


Rose wurde als Armenierin geboren und hat als einzige ihrer Familie den Genozid überlebt. Jetzt ist sie 105 Jahre alt, eine nach wie vor leidenschaftliche Köchin und schreibt ihre Memoiren.

Mein Leseeindruck:
Die Lebensgeschichte der Rose mit vielen schrecklichen Erlebnissen passt für mich so gar nicht zu dem schon fast flapsigem Schreibstil.
Rose, die als einzige ihrer Familie den armenischen Genozid überlebt, hat kein leichtes Leben. Sie wird schon als junges Mädchen sexuell missbraucht. Im Laufe der Geschichte wird aus dem bemitleidenswertem Kind eine junge Frau die durch Sex versucht ihr Leben zu meistern. Gerade diese vielen Sexgeschichten störten mich im Laufe der Geschichte immer mehr. Aber es ist durchaus keine Erotik die hier geschildert wird, sondern das tägliche Leben einer liebestolle Frau.
Es ist eine Handlung ohne Tiefe und mit oberflächlichen Protagonisten. Die Freude am Lesen ist mir immer mehr abhanden gekommen, leider.
Was mir gefallen hat ist die Einbindung der Geschichte eines Jahrhunderts, bzw. die der Diktatoren, die Rose's Leben kreuzen. Die Jahreszahlen am Anfang der Kapiteln hat mir das sehr geholfen mich zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu orientieren.
Der flüssige Schreibstil und die angenehme Schriftgröße haben mir ebenso gefallen.
Das Cover war für mich der Grund zu diesem Buch zu greifen.
Leider kommt das Thema Kochen etwas zu kurz.

Mein Fazit:
Leider nicht mein Lesegeschmack – ich hatte aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet.



Sonntag, 25. Dezember 2016

Unterm Tannebaum

Diesen Post veröffentliche ich erst nach Weihnachten weil die Beschenkte hier mitliest.

Ich habe für den Kindergartenbasar die Teebeutel-Täschchen genäht und meine Tochter hat sich eines zu Weihnachten gewünscht.

Den Außenstoff hat sie sich selber ausgesucht.



Für die Einstecktaschen und das Innenfutter habe ich meine grünen Reste durchsucht.

Ich kann für dies Teebeutel-Täschchen zwei Kreuze auf dem Winterhandarbeitsbingoschein machen:
Etwas heimlich machen und etwas für einen lieben Menschen machen.


Die Anleitung für das Teebeutel-Täschchen findet ihr bei Valomea.

Friedliche Weihnachten

Ich wünschen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.