Donnerstag, 27. April 2017

Mit Tante Hertha zu RUMS

Mit Kreuzen und Strichen ist Tante Hertha ist bei mir eingezogen.


Tante Hertha ist ein Wohlfühlshirt, ein Vokuhila und super leicht zu nähen.


Lange habe ich mich geziert bis ich Tante Hertha den Zutritt zu meinem Nähzimmer ermöglicht habe.

Das Shirt ist so bequem wie es aussieht. Allerdings steht der Tragetest über längere Zeit noch aus.

Genäht in Gr. 40 mit kleinen Änderungen.
Ich habe 4 cm Länge zugegeben und den Halsausschnitt ebenfalls um 4 cm "entschärft". Ich mag es nicht so freizügig am Hals.
Ob die Änderungen mir gefallen wird sich mit der Zeit zeigen.
Abschneiden geht ja immer.

Den Baumwoll-Jersey habe ich im Ausverkauf ergattert. Mir gefällt der Stoff vernäht noch besser als auf dem Ballen.
Das Vernähen war eine Freude - ist nicht bei jedem Jersey so (zumindest bei mir).
Auf ein Bündchen am Saum habe ich verzichtet.
Die Ärmel sind ebenfalls nur "einfach" gesäumt.


Beim Halsausschnitt habe ich es mir einfach gemacht und nach dieser Anleitung von farbenmix genäht.

Ebook:

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Dienstag, 25. April 2017

Mein Leseeindruck: Culm, 27 v. Chr. (Historischer Roman)




ISBN: 9783739207841
Taschenbuch, 299 Seiten
BoB – Books on Demand, Norderstedt



Die Bewohner des keltischen Dorfes Ardudunum leben in Frieden am Gipfel des Kulm. Doch das Jahr 27 vor Christus wird zum Schicksalsjahr der Kelten. Beim Beltanefest wirft ein dunkles Omen seine Schatten voraus. Der alte Fürst Goraid setzt auf Handel aber sein Sohn Centigern sieht im Kampf die Zukunft Ardudunums.

„Schicksalsjahr der Kelten“ so der Untertitel des Buches und das ist die Geschichte um Gair den Druidenschüler. Er ist der Milchbruder Centigerns denn seine Mutter war die Amme des Fürstensohnes. Zusammen wachsen sie auf und werden zu Kämpfern ausgebildet. Ein Unfall macht Gair zum Krüppel aber er findet Erfüllung in der Ausbildung zum Druiden.
Beim Beltanefest in Ardudunum lernt er Aislin kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, verlieren sich aber wieder aus den Augen.
Mir sind Gair und Aislin während der Geschichte ans Herz gewachsen. Beide haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen aber auch die Zukunft birgt nicht nur Gutes.

Die Geschichte war von Anfang bis Ende fesselnd, Langeweile kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Es ist ein Roman, der das Leben der Kelten kurz vor Christi Geburt beschreibt. Die Autorin, Marion Wiesler, schreibt im Nachwort, dass sie möglichst „korrekt“ gearbeitet hat aber einige Informationen aus ungewöhnlichen Quellen für den Roman genutzt hat.
Marion Wiesler ist eine Geschichtenerzählerin und das merkt man dem Buch an. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war nur traurig als die Geschichte zu Ende ging.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister mit der keltischen Bedeutung der Namen. Das Namensregister hat mir besonders am Anfang der Geschichte sehr geholfen. Einige Worte und Kleidungsstücke werden ebenfalls erklärt.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Ebenso haben mir die Zeichnung und die Kapitelbordüren gefallen. Sie sind, genau wie das Cover, von Veronika Tanton gestaltet worden.

Ein sehr lesenswertes Buch für alle die historische Romane mögen. Ein angenehmer Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.



Ich danke LovelyBooks.de und der Autorin Marion Wiesler für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Samstag, 22. April 2017

Resteverwertung: Stoffbeutel als Geschenkverpackung

Wir waren zu einem Richtfest eingeladen und damit wir nicht mit leeren Händen kommen habe ich etwas Nervennahrung (eine Flasche Rotwein und Schokolade) mitgenommen.
Anstatt einer Papierverpackung habe ich einen einfachen Stoffbeutel aus einem Batikstoff genäht.


Besonders daran ist, dass ich den Stoff von dem "Bauherrenpaar" geschenkt bekommen habe. Sie haben mir etliche Stoffreste und alte Vorhänge geschenkt.

Jetzt haben sie wieder einen Stoff zurückgeschenkt bekommen und auch gleich erkannt. Das freut mich besonders.



Der Stoffbeutel darf gleich zu zwei Linkpartys:
und

Genäht habe ich "frei Schnauze", mit Bodenfalte.

Dienstag, 18. April 2017

Mein Leseeindruck: Unsere besten Rezepte für den Thermomix

 
 Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten
 ISBN: 978-3-8094-3758-1 
 Erschienen: 09.03.2017 
 Verlag: Bassermann
 
 
Dem Autorenpaar Theres und Benjamin Pluppins merkt man die Liebe zum Kochen und zum Thermomix an. Die Rezepte sind für und mit dem Thermomix ausprobiert.

Auch für alltäglichen „Probleme“ haben Therese und Benjamin Lösungen parat. Sei es nun die Reinigung mit einigen Tropfen Spülmittel im Wasser, das intensive Trocknen des Gerätes für die Herstellung von Salzen und Gewürzen, das Entfernen von Teigresten (eines meiner „Probleme“), das Vermeiden des Überkochens und wie man den angebrannten Boden wieder gelöst bekommt.

Bereits das Cover macht Lust auf das Ausprobieren der Rezepte.
Brot – Aufstriche, Senf & Sauce – Eintopf, Suppe & Snacks – Hauptgerichte – Desserts und andere süße Sachen – Getränke.
Für jedes Rezept gibt es ein ansprechendes Bild. Schwierigkeitsgrad, Anzahl der Portionen und Zubereitungszeit ergänzen die Rezepte. Auch sind die Zutaten nicht zu ausgefallen obwohl ich nicht alles im Hause hätte......
Ich werde nicht alle Rezepte nachkochen aber das eine oder andere könnte zu einem Lieblingsgericht werden.

Das Buch hat einen Platz in meinen Bücherregal in der Küche gefunden und es sind schon einige Lesezeichen im Buch. 
Für € 7,99 ein Buch voller Rezepte für den Alltag und auch für besondere Anlässe.


Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Montag, 17. April 2017

Mein Leseeindruck: Heldenflucht (Roman)




Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten.
ISBN: 978-3-453-43837-8
Erschienen: 13.03.2017
Verlag: Heyne
 
 
1918 – der erste Weltkrieg ist vorbei. Ein kleines Dorf mit all seinen Bewohnern warten auf die Kriegsrückkehrer. Viele werden nicht zurückkommen und die Feldpostbriefe im Buch berichten vom Leben im Schützengraben, von den Ängsten und den Hoffnungen. Diese Feldpostbriefe haben keinen direkten Bezug zur Handlung, haben mir aber die entbehrungsreiche Zeit vor Augen geführt.

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt. Die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen die ihren kranken Onkel in ihrem Heimatdorf in der Eifel besucht. Der jüdische Kaufmann Ruben Lieberstock der seinen Laden trotz fehlender Waren offenhält. Der junge Franz Metzler der in einer Fabrik eine Arbeit annimmt um seine Mutter zu unterstützen. Der Arzt Hermann Brosch der im Krieg viel Leid erleben musste.
Die Handlung dreht sich neben dem alltäglichem Kampf ums Überleben, dem Warten auf Ehemann oder Vater der noch nicht aus dem Krieg zurückgekommen ist und um eine Leiche die wieder verschwindet. Außerdem sorgt ein stummer Soldat der plötzlich im Dorf auftaucht für Aufregung.

Gerade durch die vielen Handlungsstränge verliert der Roman an Tiefe. Mir sind einzelnen Protagonisten seltsam „fremd“ geblieben. Aber ich habe einiges über die entbehrungsreiche Nachkriegszeit gelesen was mir so unbekannt war.

Jetzt zum Klappentext: ich hatte danach eine spannende Geschichte (fast einen Krimi) erwartet. Ich finde es immer wieder schade wenn die Klappentexte den Leser in „die Irre führen“.

Das Cover passt auch nicht zu einem kleinen Eifeldorf im Jahre 1918. Autos waren dort nämlich sehr selten. Das Bild ohne das Auto wäre passender gewesen.

Mein Fazit:
Ein Roman der mich nicht richtig fesseln konnte weil mir die Protagonisten zum Teil nicht „lebendig“ genug waren. Oder anders gesagt: mir liegt die Art des Autors Jan Kilman nicht.





Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde

Samstag, 8. April 2017

Ostereiersuchtasche

Die jüngste Enkelin hatte noch keiner Ostereiersuchtasche und eigentlich wollte ich eine süße Hasentasche nähen. 
Aber, ganz großes ABER, dann würde es wahrscheinlich Probleme mit der älteren Schwester geben: "Warum habe ich keine Hasentasche? Kann ich nicht die Hasentasche nehmen und meine kleine Schwester bekommt meine?" 
Um das zu vermeiden habe ich eine einfache Tasche wie für die älteren Enkelkinder genäht (klick).


Von außen Katzen (Chrrr heißen Katzen und allen anderen Tiere bei der Kleinen).

Innen Unterwasser-Chrrrr (Unterwasser-Tiere).

Schnittmuster:
Ohne, es gibt aber bestimmt eine Anleitung im Internet.

Stoffe:
Außen und innen Baumwollstoffe (Buttinette)
Gefüttert mit einem alten Biberbetttuchrest.

Verlinkt bei:

Mittwoch, 5. April 2017

Sets around the year - neue Link-Party


Heute morgen bei meiner Blogrunde habe ich eine neue Link-Party entdeckt. 
 
 
Valomea und Doris haben sie ins Leben gerufen.
Idee der Link-Party ist, dass für jeden Monat ein Set genäht wird. 
 
Ich wollte schon oft Sets nähen aber es wurden immer "nur" Untersetzter/Mugrugs daraus.
Jetzt habe ich einen Ansporn endlich mal meinen Vorsatz in die Tat umzusetzen.
 
Verlinkt werden am letzten Sonntag im April die Sets für den Mai und da schwebt mir etwas zartgrünes vor.
Ich stürze mich in meine Restekiste, bzw. kippe diese aus und suche mir Maistoffe heraus.
 
Ich freue mich auf die neue Link-Party.