Freitag, 26. August 2016

Tagesbuch eines Ackers 8 - Ernte

Gestern sind die Bohnen geerntet worden, ein Freutag.


Ich musste mich beeilen damit ich überhaupt Fotos von dem Erntevorgang machen konnte. Innerhalb einer viertel Stunde war alles erledigt. 


So sah der Acker vorher aus - nicht sehr schön, eher vertrocknet. Wir mussten so lange warten damit die Bohnen sich auch aus den Schoten "dreschen" lassen.



Oben die Bohnenpflanze mit den Schoten und unten die Bohnen.





Diese Bilder zeigen wie der Mähdrescher durch die Bohnen "rauscht". Der Fahrer hat mehr Zeit fürs Wenden als fürs Mähen selber gebraucht.


Die Stoppel auf dem abgeerntetem Acker.





 

Die Bohnen auf dem Kipper (Wagen) in unserer Trocknung. 
Zu nasses Getreide oder Bohnen werden mit einem Gasgebläse (also heißer trockener Luft) getrocknet. Auf den Kipper sind Trocknungsböden angebracht und über die Schornsteine wird die heiße Luft hineingeblasen. 


Oben die grünen Bohnen (22.6.), die man durchaus hätte essen können und unten die harten braunen Bohnen (25.8.), reif zum Einlagern.


Der abgeerntete Acker.

Mir hat das Tagebuch Spaßt gemacht und ich werde es weiterführen. Schon bald wird dieses Ackerstück bearbeitet und für die nächste Ernte eingesät.

Montag, 22. August 2016

Rezension: Ich knittere nicht, ich lache nur






Taschenbuch, 192 Seiten, erschienen: 20.06.2016
ISBN: 978-3-442-48457-7
Verlag: Goldmann


Inhalt:
Oma Else ist eigentlich keine richtige Oma denn sie hat weder Kinder noch Enkelkinder. Aber sie ist fast 82 Jahre alt und da ist sie eben eine Oma. In Rudolf hat sie nach dem Tod ihres Mannes eine neue Liebe gefunden. Zusammen mit ihm lebt sie in einem kleinen Häuschen am Meer.
Plötzlich verhält sich Rudolf seltsam. Ist eine ander Frau im Spiel? Oma Else macht sich auf die Verfolgung und erlebt dabei ein Abenteuer nach dem anderen.

Mein Leseeindruck:
Schon das Cover lässt ahnen, dass Oma Else keine typische Oma ist, die hinter dem Ofen sitzt und strickt. Im Gegenteil, sie lässt es so richtig krachen.
Die Geschichte ist in ich-Form erzählt und man hat das Gefühl von Else direkt angesprochen zu werden. Über Elses Abenteuer will ich hier nicht zu viel verraten. Nur so viel, es geht turbulent zu.
"Ich knittere nicht, ich lache nur" ist das dritte Buch in der Oma-Else-Reihe.


Mein Fazit:
Kurweiliges Lesevergnügen. Das richtige Buch für den Urlaub und zum Entspannen.

Sonntag, 21. August 2016

Sonntägliche Rettungstat

Beim Nähen der Geodreick-Hülle hat mich (mal wieder) die "höhere Mathematik" überfordert.
Die Nahtzugabe habe ich mit eingerechnet aber nicht die Naht, die das Quadrat zum Dreieck werden lässt.
 Lange Rede kurzer Sinn: das Quadrat war zu klein.........

Heute morgen konnte ich das traurig neben der Nähmaschine liegende Quadrat nicht länger mit Mißachtung strafen. 
Was kann es dafür, dass ich zu dumm zum Rechnen bin!

Jetzt ist es der zwölfunddreißigste Untersetzer in unserem Haus.


14 x 14 cm groß und ein wenig verzogen.
Die kleinen Bildchen habe ich mit einem Stich "gequiltet". Das ist eigentlich kein richtiges quilten aber ich weiß nicht wie ich es sonst nennen soll.

Meine kleine Sonntagnäherei darf zu Ingrid zur Nähzeit am Wochenende. 

Material:
Baumwollstoffe, Volumenvlies, Nähgarn

Mittwoch, 17. August 2016

Gestreifte Sommerhose

Die von mir genähte Turnhose für den Kindergarten hat nicht lange gehalten. War ein sehr dünner Jersey, der schon nach dem Zusammennähen mit der Overlock die ersten "Löcher" hatte.

Zum neuen Kindergartenjahr gibt es deshalb eine neue Turnhose.


Den Ringeljersey habe ich als Reststück gekauft und schön öfter vernäht. Hier entstehen beim Nähen keine Löcher.
 

Meine Enkelin hat sich ein Pferd als "hier-ist-vorne-Apli" ausgesucht.

Es ist wieder eine Sommerhose von klimperklein in Gr. 100/116. Ohne Bündchen und mit einem Gummiband im Bund. 
Superschnell genäht - sind nur zwei Schnittteile. 
Passt, wackelt und hat Luft - meine Enkelin ist zufrieden und hat die Hose gar nicht mehr ausgezogen. Das gefällt einer nähenden Oma sehr.

Die Streifen-Hose darf am Monatsende zur Jahresparade der Muster

Material:
Jersey, Applikation (Buttinette), Gummiband, Nähgarn.

Dienstag, 16. August 2016

Angeknabberte Geodreiecke

Schon meine Kinder hatten entweder angeknabberte Geodreiecke (Ecken abgebrochen) oder sie waren gleich ganz verschwunden. Ich weiß nicht mehr wie viele Geodreiecke ich für 3 Kinder besorgt habe.

Jetzt brauchte mein ältester Enkel das erste Geodreieck für die Schule und mein Sohn kam auf die Idee: "Näh doch eine Tasche damit die Ecken nicht mehr abbrechen und man es schneller im Rucksack finden kann". In die Schlamperlmappen passt es ja nicht rein und so fand ich die Idee gar nicht so schlecht.

Im www habe ich ein Freebook gefunden und nachgenäht.
Den Stoff für außen hat sich mein Enkel selber ausgesucht.


Eines der dann doch wieder aufgetauchten Geodreiecke meiner Kinder (ist jetzt meins und bleibt auch meins!) liegt hier auf der Hülle.


Auf einer der kurzen Seiten wird die Hülle mit einem KAM Snap geschlossen.


Ach was würde ich nur ohne das Internet machen - von alleine bin ich damals, bei meinen Kindern, nicht auf die Idee gekommen.
   Verlinkt bei:

 Freebook:

Material:
Baumwollstoffe, Vlieseline H640, KAM Snap, Nähgarn 

Montag, 15. August 2016

Rezension: Die Gräber der Vergessenen (Thriller)


Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48388-4
Taschenbuch 480 Seiten, erschienen: 21.12.2015



Inhalt:
Der vierte Teil der Serie um Inspector Tony McLean.
Eigentlich sind es zwei Fälle die Inspector McLean mit seinem Team bearbeiten soll. Wobei der Tod des Politikers Andrew Weatherly, der zuvor seine Frau und seine beiden Töchtern tötet, nach Selbstmord aussieht.
Der zweite Fall des am ganzen Körper frisch tätowierten Todesopfers wirft noch größere Fragen auf. Wer ist der Tote und was hat es mit den Tätowierungen auf sich.


Mein Leseeindruck: 
Ein Thriller der seinen Namen verdient. Düster ist nicht nur die Landschaft in Schottland im Winter sondern auch die Mord, bzw. Selbstmordfälle.
Ich habe die ersten drei Bücher der Serie nicht gelesen und habe des öfteren "den Faden verloren" weil auf die Vergangenheit, bzw. ältere Fälle des Inspectors Bezug genommen wurde. Also für mich ein Buch, dass man erst nach der Lektüre der ersten drei Teile lesen sollte.
Überhaupt hatte ich mit dem sprunghaftem Schreibstil meine Schwierigkeiten. Nach der Hälfte des Buches hatte ich mich eingelesen und es war so spannend, dass ich nicht aufhören konnte und wollte. Allerdings die Lösung war dann sehr unwirklich.




Mein Fazit: 
Man sollte die ersten drei Teile (die ich nicht kenne) lesen um alles zu verstehen. Kein seichter Thriller sondern eher harte Kost. Dazu der Winter in Schottland - etwas für hartgesottene Thrillerfans. Der Thriller hat mir ab Mitte des Buches und nachdem ich mich in den Stil eingelesen hatte, gefallen aber das Ende (?).



Samstag, 13. August 2016

Aussteurschrank-Utensilo

Zur Silberhochzeit von Schwager und Schwägerin gibt es etwas Genähtes aus dem Aussteuerschrank meiner Schwiegermutter.




Außen: Bettwäsche.
Innen: Handtuch


Größe: 15x15x15 cm (mit nicht umgeschlagenem Rand)


Damit das Utensilo einen guten Stand hat habe ich Vlieseline H640 auf den Außenstoff aufgebügelt.

Verlinkt bei:

Material:
Bettwäsche, Handtuch, Vlieseline H640, Nähgarn.